Mass Personalization und Datenschutz: Paper aus dem Leistungszentrum erhält Award bei der UMAP 2019

Welche Art von Daten (z.B. demographische Daten, DNA-Daten, finanzielle Situation etc.) sind Personen preiszugeben bereit, um einen spezifischen Benefit durch die Personalisierung eines Produkts zu bekommen (z.B. Zeit sparen, Umwelt schützen, etwas Einzigartiges bekommen)? Im Rahmen der Arbeitsgruppe Nutzermodelle des Leistungszentrums ist ein Paper entstanden, das sich mit genau dieser Frage beschäftigt. Lisa Wadle vom Fraunhofer IBP hat die Studie bei der Konferenz UMAP (User Modeling, Adaptation and Personalization) in Zypern vorgestellt.

 

Lisa Wadles Präsentation war Teil des Workshops HAAPIE (Human Aspects in Adaptive and Personalized Interactive Environments), dessen Fokus auf Ansätzen und Forschung zur Rolle von menschlichen Faktoren im Kontext von Personalisierung lag. Das Paper aus dem Leistungszentrum stieß bei der Präsentation auf positives Feedback und führte zu einem fruchtbaren Austausch mit den anwesenden Wissenschaftlern und Praktikern. Die Studie wurde zudem mit dem Award für das beste Workshop Paper ausgezeichnet.

Die ACM UMAP ist eine der führenden internationalen Konferenzen im Bereich User Modeling, Adaption und Personalisierung. 2019 fand sie vom 9. bis 12. Juni auf Zypern unter dem Thema »Making Personalization Transparent: Giving control back to the User« statt. Die Veranstaltung gibt Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Gelegenheit, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Fachbereich Adaption und Personaliserung zu erörtern und sich untereinander auszutauschen. Teil der Konferenz sind neben Vorträgen auch Workshops und Tutorials.