Pilot 1 - Personalisierte biomechatronische Assistenzsysteme

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Wie keine andere Produktklasse hat die personalisierte Anpassung von biomechatronischen Systemen direkten Einfluss auf Nutzungsverhalten und Lebensqualität der Nutzer. Im Pilotprojekt »Personalisierte biomechatronische Assistenzsysteme« fokussieren wir uns auf technologische Entwicklungen rund um die Personalisierung am menschlichen Bewegungsapparat. Im Piloten wollen wir daher das Business-To-User-Prinzip in Prävention, Therapie und Sport durch entsprechende smarte Technologien zu einer ganzheitlichen Produkt- und Produktionswelt vereinen.​

Oktober 2017

Start

Im Oktober 2017 startete das Leistungszentrum Mass Personalization als gemeinsame Initiative der Fraunhofer-Institute IPA, IGB, IBP und IAO, der Universität Stuttgart und zahlreicher Industriepartner der Region. Es erforscht interdisziplinär und branchenübergreifend Methoden, Verfahren, Prozesse, Produktsysteme und Geschäftsmodelle zur Herstellung personalisierter Produkte.
 

Im Leistungszentrum sollen die Prozesskette zur »Mass Personalization« bearbeitet und die Herausforderungen in der Herstellung personalisierter Produkte adressiert werden. Im Rahmen von Pilotprojekten erforschen interdisziplinären Teams inwieweit neuartige Produktionstechnologien wie z.B. additive Fertigung, Modularisierung, Digitalisierung und Einsatz cyberphysischer Systeme die wirtschaftliche Herstellung von personalisierten Produkten ermöglichen. Zur Sicherstellung möglichst durchgängiger Ergebnisse bezogen sich bereits die drei Pilotprojekte auf konkrete Anwendungsszenarien aus den Bedürfnisfeldern Gesundheit, Mobilität und Wohnen.

Die Projektlaufzeit des Leistungszentrums betrug 2,5 Jahre mit einem Gesamtprojektvolumen von 12,5 Millionen Euro. In dieser ersten Pilotphase fördert die Landesregierung Baden-Württemberg mit insgesamt fünf Millionen Euro. Dies gaben Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 16. Oktober 2017 bekannt. Neben dem Land Baden-Württemberg beteiligt sich auch Fraunhofer mit 2,5 Millionen Euro.

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16. Oktober 2017: Feierliche Eröffnung des Leistungszentrums Mass Personalization mit Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin  Baden-Württemberg, und Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin Baden-Württemberg

Juni 2019

Award bei der UMAP 2019

Welche Art von Daten (z.B. demographische Daten, DNA-Daten, finanzielle Situation etc.) sind Personen preiszugeben bereit, um einen spezifischen Benefit durch die Personalisierung eines Produkts zu bekommen (z.B. Zeit sparen, Umwelt schützen, etwas Einzigartiges bekommen)? Im Rahmen der Arbeitsgruppe Nutzermodelle des Leistungszentrums ist ein Paper entstanden, das sich mit genau dieser Frage beschäftigt. Lisa Wadle vom Fraunhofer IBP hat die Studie bei der Konferenz UMAP (User Modeling, Adaptation and Personalization) in Zypern vorgestellt. Die Studie wurde mit dem Award für das beste Workshop Paper ausgezeichnet.

Die ACM UMAP ist eine der führenden internationalen Konferenzen im Bereich User Modeling, Adaption und Personalisierung. 2019 fand sie vom 9. bis 12. Juni auf Zypern unter dem Thema »Making Personalization Transparent: Giving control back to the User« statt.

 

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Lisa Wadle, M.Sc. nimmt den Preis für das beste
Workshop-Paper entgegen. Bild: Panagiotis Germanakos

Dezember 2019

Auszeichnung für das Planspiel »Digitalisierte Produktionssteuerung«

Das Planspiel »Digitalisierte Produktionssteuerung« wurde am 3. Dezember 2019 bei »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ziel des Planspiels ist es, durch die Verwendung der Tools einer digitalen Produktion den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
die Sorgen vor den Folgen der fortschreitenden digitalen Transformation zu nehmen und die Vorteile dieser zu erkennen.

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v. l. n. r.: Staatssekretärin Katrin Schütz,
Ozan Yesilyurt, M.Sc.,
Dipl.-Ing. Petrut Viorel Draghici

März 2020

Das Leistungszentrum in der New York Times

Am 18. März 2020 berichtete die New York Times über den Trend der Mass Customization: Immer mehr Unternehmen versuchen ihre Produkte individuell auf die Kundinnen und Kunden anzupassen. Mass Customization ist dabei ein branchenübergreifender Trend und wird bisher beispielsweise in der Pharmaindustrie, bei medizinischen Implantaten, in der Bekleidungsbranche, in der Schmuckbranche und in der Stahlanfertigung umgesetzt. Im Artikel wird Dr.-Ing. Manfred Dangelmaier zitiert. Er betont, dass das Feedback von Kundinnen und Kunden die Produktentwicklung im Sinne der Mass Customization vorantreiben kann.

Den Artikel der New York Times können Sie hier lesen.

Dr.-Ing. Manfred Dangelmaier
Leiter Pilotprojekt "Personalisierte Lebensräume"

Mai 2018

Feierliche Eröffnung

Die feierliche Eröffnung des Leistungszentrums Mass Personalization Stuttgart fand am 3. Mai mit Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer statt.

 

 

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Das Team des Leistungszentrums Mass Personalization im Oktober 2017.

Juni 2019

Award bei der UMAP 2019

Welche Art von Daten (z.B. demographische Daten, DNA-Daten, finanzielle Situation etc.) sind Personen preiszugeben bereit, um einen spezifischen Benefit durch die Personalisierung eines Produkts zu bekommen (z.B. Zeit sparen, Umwelt schützen, etwas Einzigartiges bekommen)? Im Rahmen der Arbeitsgruppe Nutzermodelle des Leistungszentrums ist ein Paper entstanden, das sich mit genau dieser Frage beschäftigt. Lisa Wadle vom Fraunhofer IBP hat die Studie bei der Konferenz UMAP (User Modeling, Adaptation and Personalization) in Zypern vorgestellt. Die Studie wurde mit dem Award für das beste Workshop Paper ausgezeichnet.

Die ACM UMAP ist eine der führenden internationalen Konferenzen im Bereich User Modeling, Adaption und Personalisierung. 2019 fand sie vom 9. bis 12. Juni auf Zypern unter dem Thema »Making Personalization Transparent: Giving control back to the User« statt.

 

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Lisa Wadle, M.Sc. nimmt den Preis für das beste
Workshop-Paper entgegen. Bild: Panagiotis Germanakos

Dezember 2019

Auszeichnung für das Planspiel »Digitalisierte Produktionssteuerung«

Das Planspiel »Digitalisierte Produktionssteuerung« wurde am 3. Dezember 2019 bei »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ziel des Planspiels ist es, durch die Verwendung der Tools einer digitalen Produktion den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
die Sorgen vor den Folgen der fortschreitenden digitalen Transformation zu nehmen und die Vorteile dieser zu erkennen.

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v. l. n. r.: Staatssekretärin Katrin Schütz,
Ozan Yesilyurt, M.Sc.,
Dipl.-Ing. Petrut Viorel Draghici

März 2020

Das Leistungszentrum in der New York Times

Am 18. März 2020 berichtete die New York Times über den Trend der Mass Customization: Immer mehr Unternehmen versuchen ihre Produkte individuell auf die Kundinnen und Kunden anzupassen. Mass Customization ist dabei ein branchenübergreifender Trend und wird bisher beispielsweise in der Pharmaindustrie, bei medizinischen Implantaten, in der Bekleidungsbranche, in der Schmuckbranche und in der Stahlanfertigung umgesetzt. Im Artikel wird Dr.-Ing. Manfred Dangelmaier zitiert. Er betont, dass das Feedback von Kundinnen und Kunden die Produktentwicklung im Sinne der Mass Customization vorantreiben kann.

Den Artikel der New York Times können Sie hier lesen.

Dr.-Ing. Manfred Dangelmaier
Leiter Pilotprojekt "Personalisierte Lebensräume"

Förder​er:

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Ansprechpartner​:

Dr.-Ing. Okan Avci

Tel.: 0711 970-3609

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