Arbeitsgruppe - Methoden und Datenbanken der Produktentstehung

Heutige Nutzerentscheidungen werden oftmals auf einzelne Kriterien reduziert, da eine umfassende Bewertung der Produktauswahl und deren Nutzungsfolgen für den Endnutzer nicht möglich sind.

​Ziel der Arbeitsgruppe „Methoden und Datenbanken der Produktentstehung“ ist es, Werkzeuge bereitzustellen, die einen durchgehenden Informationsfluss für eine integrierte Prozesskette im Sinne der Massenpersonalisierung ermöglichen. Hierzu wird ein Workflow erstellt, der die Systeme und Produkte individuell und fallbezogen konfigurierbar macht und über deren Lebenszyklus hinweg betrachtet.

Dazu sollen beispielsweise intelligente Konfiguratoren bereitgestellt werden, die die Komplexität von Entscheidungen reduzieren und in eine für den Nutzer verständliche Form bringen.

​Aus der Produktpersonalisierbarkeit resultieren neue Anforderungen: In den Planungsprozessen der Produkte müssen Informationen zur Produktauslegung, -konfiguration und -gestaltung schneller generiert werden und bereits in frühen Entscheidungsphasen vorliegen. Erforderlich sind dafür die durchgängige Vernetzung von Planungsentwicklungstools und die flexible Umsetzung, der im Rahmen der Planung gewonnen Erkenntnisse. Daher werden für die spezifischen Anforderungen Lösungen für eine durchgängige Prozesskette der Produktentstehung erarbeitet.

​Um den Entwicklungs- und Designprozess personalisierter Produkte zu vereinfachen und den Nutzer frühzeitig bei der Gestaltung zu unterstützen, wird ein System entwickelt, das die fertigungstechnischen Randbedingungen additiver Fertigungsverfahren bereits im Produktentwicklungsprozess zugänglich macht. Dies soll den Nutzer befähigen, den Einfluss seiner Entscheidungen während des Gestaltungsprozesses abzuschätzen und die Realisierbarkeit seines Produkts zu überprüfen.

Ansprechpartner: Dr. Michael Held

Beteiligte Fraunhofer-Institute: IBP, IPA

Beteiligte Institute der Universität Stuttgart: IABP, IAT, ISW